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Sugardates statt Beziehung?

Anja

Chefin

Sugardates statt Beziehung?

In Osteuropa, speziell der Ukraine, war es laut Erzählungen von Freunden schon vor 20 Jahren völlig normal, dass das Materielle eine große Rolle bei der Partnerwahl gespielt hat. Als junge Frau hatte man evtl. einen Geliebten, aber immer auch einen oder mehrere Sponsoren, die für den Lebensunterhalt zu sorgen hatten. Männer umgekehrt waren angeschmiert, wenn sie keine Kohle hatten oder wählerisch und oft weniger nett, wenn man mit genügend Scheinen unter genügend Mädels wählen konnte.

Heute im Jahr 2021 hat man das Gefühl, dass hier in Deutschland die Anzeigenmärkte mit Sugarbabes stärker denn je wachsen und es für immer mehr junge Mädels völlig normal ist, dass der Mann für ihre Gesellschaft zu bezahlen hat. Im Gegensatz zu früheren Zeiten als der Mann die Kohle nach Hause gebracht hat und die Frau sich zuhause um Kinder und Haushalt gekümmert hat, scheinen die Frauen heute dabei aber unabhängig zu sein.

Eine ganze Reihe von Mädels, die wir in den letzten Monaten kennengelernt haben, leben vom Staat und dem einen oder anderen Sugardaddy. Einerseits ist frau dabei von seinen Launen und seiner Großzügigkeit abhängig, andererseits aber auch nicht, weil es vermeintlich genügend andere Daddies gibt, so dass man sie halbwegs nach Belieben austauschen kann.

Umgekehrt werden aber auch die Sugarbabes mehr und mehr austauschbar. Zu alt, zu zickig, zu teuer? Weg damit und die nächste her, die im Zweifelsfalle nur ein paar Klicks und kurze Textnachrichten entfernt auf ihren Daddy wartet.

Was das in der Masse für eine Gesellschaft bedeutet will ich mir gar nicht ausmalen, denn was bleibt da noch außer seinen Scheinen und ihren Öffnungen? Oder wollen wir an das schöne Klischee glauben, dass sich da halt zwei finden und lieben, wo er ein bisschen mehr Geld hat als normal und sie ein bisschen hübscher ist als gewohnt? (Letzteres kann man zumindest optisch nachprüfen, indem man eine Singleboerse mit einem Sugargirl-Portal vergleicht.)

Und wie ist das eigentlich für die Mädels, die einen finden müssen, den sie wirklich halbwegs mögen oder aber deutlich intensiver etwas vorspielen dürfen als es eine gute Escortdame als Leistung zu bringen hat, deren Einsatz oft stundengenau getaktet und in der Regel auf ein, zwei Stunden begrenzt ist.
 

Markmo96

Neu dabei
Den Punkt mit der Gesellschaft hast du gut genannt. Eine Gesellschaft mit Sugarbabes und Sugardaddys wird früher oder später abfallen und es wird negative Konsequenzen nach sich ziehen.
 

Nickme

Neu dabei
Ich kann mir beides gut vorstellen. EIne Beziehung, die ich sowieso bis an mein Lebensende vorstellen kann, und eine nicht nervige Geliebte, die nicht auch noch eine Beziehung von ungewisser Dauer mit mir will.
 

Anja

Chefin
Eine Gesellschaft mit Sugarbabes und Sugardaddys wird früher oder später abfallen und es wird negative Konsequenzen nach sich ziehen.

Anonymer Kommentar dazu:
Es wird im Kapitalismus eben alles früher oder später kommerzialisiert, so eben auch Beziehungen. Der Zusammenhalt unter den Menschen wird gravierend verringert, die Lebenszeit verkürzt, die Geburtenraten gesenkt. Somit dürfte das von oben aus betrachtet alles sehr erwünscht sein. Aber was soll man machen. Die Frauen lockt das Geld, beziehungsfähig dürften auch immer weniger Menschen sein, und als Mann nimmt man im Zweifelsfalle, was man kriegt um nicht völlig zu vereinsamen.
 
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